Altenpfleger und Pflegepersonal haben beste Berufschancen

Montag, 3. Januar 2011

Die Zukunft liegt in den Pflegeberufen. Immer mehr Menschen werden in den nächsten Jahren pflegebedürftig werden, so dass Berufe wie Altenpfleger, Altenpflegehelfer usw. wohl keine Arbeitslosigkeit aufweisen werden. Die Altenheime und Krankenhäuser suchen bereits jetzt teils händeringend nach qualifiziertem Pflegepersonal. Berechnungen zufolge werden in vierzig Jahren etwa doppelt so viele Pflegekräfte gebraucht werden wie dies heute der Fall ist.

Nicht bei allen Erwerbstätigen sind die Pflegeberufe jedoch beliebt: Sie werden schlecht bezahlt und sind mit einer hohen körperlichen und seelischen Belastung verbunden. Hinzu kommen unregelmäßige Arbeitszeiten mit Wochenend-, Schicht- und Nachdiensten.

In kaum einem Beruf sind Quereinsteiger so gern gesehen wie im Bereich der Pflege. Besonders Männer und Frauen, die lange Zeit arbeitslos waren oder Mütter, die nach einer längeren Babypause wieder ins Erwerbsleben einsteigen möchten, sind für eine Ausbildung im Pflegebereich gerne gesehen. Die TÜV Rheinland-Akademie bietet entsprechende Umschulungen an, die mit dem gleichen Zeugnis enden, wie bei Fachkräften, die die Ausbildung direkt nach der Schule begonnen haben. Die TÜV Rheinland-Akademie bietet dabei nicht nur Ausbildungen mit dem Examensabschluss an sondern auch sechsmonatige Schulungen zum Pflegehelfer.

Pflegehelfer dürfen zwar nicht selbstständig arbeiten, dennoch können sie wichtige Aufgaben wie z.B. das An- und Ausziehen sowie das Füttern der pflegebedürftigen Personen übernehmen. Wenn ältere Erwerbstätige diesen Beruf ausüben, haben diese bereits auch eine eigene gewisse Lebenserfahrung, was in der täglichen Arbeit sehr hilfreich sein kann.

Ob Sie für einen Beruf im Pflegebereich geeignet sind, können Sie im Rahmen eines Praktikums herausfinden. Weitere Auskünfte erteilen dann die Agentur für Arbeit und auch die Gemeindeverwaltungen.

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