Hundefutter Test: Auch günstiges Futter kann „sehr gut“ sein

Freitag, 21. Januar 2011

Stiftung Warentest hat nun Trockenfutter für Hunde untersucht. Mit einem sehr positiven Ergebnis: Die meisten im Handel erhältlichen Hunde-Trockenfutter können bedenkenlos an den Vierbeiner verfüttert werden.

Insgesamt hat die Stiftung Warentest 32 verschiedene Trockenfutter verschiedener Hersteller unter die Lupe genommen. 19 Hunde-Trockenfutter erhielten die Note „sehr gut“ und vier die Note „gut“. Dennoch gibt es auch 8 Trockenfutterpackungen, die mit der Note „mangelhaft“ bewertet werden mussten.

Die schlechtesten Trockenfutter im Test können gesundheitliche Auswirkungen für Ihren Hund haben: Sie versorgen das Tier nicht mit allen lebensnotwendigen Zutaten, die ein Trockenfutter normalerweise enthalten sollte und können bei regelmäßigem Füttern zu Mangelerscheinungen des Hundes führen. Zu diesen „mangelhaften“ Trockenfuttern gehören Produkte wie Defu, Mera Dog oder Happy Dog. Stiftung Warentest musste einige Trockenfutter aufgrund des fehlenden Vitamins A bzw. einer falschen Menge an Kalzium zu den Testverlierern erklären. Fehlendende Vitamine oder zu hohe Mengen von Kalzium können beim Hund Vitaminmangel bzw. Schädigungen der Knochen hervorrufen.

Die Testsieger sind wie so häufig nicht zwangsläufig die teuren Markenprodukte. „Sehr gute“ Trockenfutter erhalten Sie bei Fressnapf (Fit+Fun Croc) für 14 Cent pro Tagesration, bei Netto, Aldi oder Lidl.

Zusätzlich hat Stiftung Warentest auch die Fütterungsempfehlungen auf den Packungen untersucht. Nicht immer entsprechen diese den Mengen, die ein Hund benötigt. Mit dem Trockenfutter von Royal Canin, dem Futter K-Classic (Kaufland) oder dem Futter von Schlecker überfüttern Sie Ihren Hund, wenn Sie laut Herstellerangaben füttern. Das Gegenteil passiert z.B. mit dem Futter Lukullus. Hier nimmt Ihr kleiner bis mittelgroßer Hund ab, wenn Sie sich an die Herstellerangaben halten.

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