Zutatenlisten auf der Packung von Bonbons genau lesen

Montag, 24. Januar 2011

Besonders in der kalten Jahreszeit achten viele darauf, den eigenen Körper ausreichend mit Vitamin C zu versorgen. Da auch viele Bonbons zum Lutschen einen hohen Vitamin C-Gehalt versprechen, werden diese von vielen verzehrt, um den eigenen Vitamin C-Bedarf zu decken. So meint man zumindest.

Die Verbraucherzentrale Bayern hat daher die in den Drogerie- und Supermärkten angebotenen Bonbons und deren Bestandteile genauer unter die Lupe genommen. Mit wenig erfreulichem Ergebnis: Teilweise werden die Verbraucher durch Abbildungen von Früchten auf den Verpackungen in die Irre geführt. Nicht immer ist auch eine Orange im Bonbon enthalten, wenn sie auf der Packung aufgedruckt ist. Die Verbraucherzentrale Bayern rät daher, immer die Zutatenlisten auf der Verpackung zu beachten.

Insgesamt 11 verschiedene Produkte wurden unter die Lupe genommen. Viele Hersteller werben damit, dass sich ein hoher Fruchtsaftanteil in den Bonbons befindet. Diesen konnte die Verbraucherzentrale bei den meisten Produkten nicht feststellen. Auch der Vitamin C-Gehalt unterscheidet sich von Bonbon zu Bonbon. Teilweise kann der tägliche Bedarf an Vitamin C zu einem Drittel mit nur einem Bonbon gedeckt werden, teilweise jedoch ist so wenig Vitamin C enthalten, dass es nicht nennenswert ist.

Allemal gesünder als Bonbons ist frisches Obst und Gemüse, so die Verbraucherzentrale Bayern. Wenn Sie nur zwei Früchte verzehren, die reich an Vitamin C sind (wie z.B. Kiwis und Orangen), so decken Sie ihren Tagesbedarf. Und erhalten dadurch viele weitere wichtige Vitamine und Mineralstoffe für Ihren Körper. Wenn Sie die genauen Ergebnisse interessieren, so können Sie diese auf der Website www.verbraucherzentrale-bayern.de nachlesen.

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