Neue Vorschriften für Lebensmittelaromen

Montag, 28. Februar 2011

Seit dem 20. Januar 2011 gibt es in der Europäischen Gemeinschaft neue Regelungen zur Kennzeichnung von Aromastoffen in Lebensmitteln. Die frühere Bezeichnung „naturidentisches Aroma“, die bei Verbrauchern regelmäßig für Verwirrung sorgte, darf in Zukunft nicht mehr verwendet werden.

Diese Aromen werden künstlich im Labor hergestellt, sie kommen allerdings auch in pflanzlichen und tierischen Ausgangsstoffen vor. Zukünftig werden die Kategorien „naturidentische Aromastoffe“ sowie „Künstliche Aromastoffe“ in einer Gruppe „Aroma“ zusammengefasst. So verspricht dann auch die Verbraucherzentrale Bayern von dieser neuen Regelung eine größere Klarheit und Transparenz beim Einkauf, wie Susanne Moritz betont.

Weiterhin erlaubt ist ein Hinweis auf die Natürlichkeit des Aromas. Dabei sollten Verbraucher allerdings sehr genau auf die Schreibweise achten. Bei der Bezeichnung „Natürliches Aroma Typ Vanille“ können auch Ausgangsprodukte wie Zellstoff zur Produktion verwendet werden. „Natürliches Vanillearoma“ heißt dagegen, dass das Aroma mindestens zu 95 Prozent aus dieser Quelle hergestellt wurde.

Anzeige