Vegetarische Gerichte: Gesund, schmackhaft und im Trend

Freitag, 13. Mai 2011

Ein zurückliegender Dioxinskandal, eine skandalöse Massentierhaltung – sie führen dazu, dass immer mehr Menschen ihren Verbrauch an Fleisch und Wurst in Frage stellen und reduzieren. Denn auch ohne Fleisch kann man sich sehr ausgewogen ernähren, wenn man den Speiseplan bewusst zusammenstellt, weiß die Verbraucherzentrale Bayern.

So gilt dann auch die ovo-lakto-vegetarische Kost als besonders gesund, wie die Verbraucherzentral Bayern argumentiert. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte reichen aus, um die Versorgung mit wichtigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sicherzustellen. Außerdem sorgen Milchprodukte für die Versorgung mit Calcium und enthalten gesundes Eiweiß. Nüsse und Hülsenfrüchte sollten ebenfalls auf dem Speiseplan stehen, denn sie decken den Bedarf an Eisen, der bei fleischloser Kost eben nicht aus Fleisch gedeckt werden kann. Hinzu kommen grüne Gemüse oder Feldsalat, die in Verbindung mit Vitamin C aus Obst und Gemüse helfen, das pflanzliche Eiweiß ideal aufzunehmen.

Ernährt man sich dauerhaft vegan, dann führt dies bei strenger Einhaltung der Vorschriften zu einem Verzicht auf Eier und Milchprodukte. In der Folge wird die Versorgung mit Proteinen, Calcium und Vitamin D reduziert. Veganer brauchen deshalb ein recht umfassendes Wissen zu unterschiedlichsten Ernährungsfragen, damit sie trotz veganer Ernährung mit allen nötigen Vitaminen und Ballaststoffen versorgt werden. Doch letztlich ist der Körper auf tierische Lebensmittel beschränkt, wenn er den Bedarf an Vitamin B12 decken möchte.

Schon deshalb ist Veganern empfohlen, ihren Vitaminstatus regelmäßig ärztlich überprüfen zu lassen, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Blutarmut von Anfang an einzudämmen. Deshalb ist eine vegane Kost für Kinder, Ältere, Schwangere oder stillende Frauen regelmäßig nicht zu empfehlen. Bei Fragen helfen die Ernährungsexperten der Verbraucherzentrale Bayern gerne weiter.

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