Leidenszeit für Pollenallergiker wird immer länger

Sonntag, 29. März 2009

Bedingt durch die Klimaveränderung haben Pollenallergiker immer weniger beschwerdefreie Zeiten. Die Erwärmung des Erdklimas bringt es mit sich, dass die Winter immer milder werden und der Pollenflug früher beginnt als noch vor einigen Jahrzehnten. Heute können schon im Dezember Erlenpollen in der Luft sein – früher begann der Pollenflug erst im Januar. Auch der Flug von Birkenpollen beginnt früher und endet später. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die als hochallergen eingestufte Ambrosiapflanze immer weiter verbreitet.

Die schlimmste Zeit für Pollenallergiker ist der April, wo sich etwa 30 Prozent aller Deutschen mit gereizten Nasenschleimhäuten und tränenden Augen herumschlagen müssen. Das Risiko für Kinder, an einer Pollenallergie zu erkranken, ist übrigens stark erhöht, wenn ein Elternteil ebenfalls darunter leidet. Sind beide Elternteile von der Allergie betroffen, erhöht sich das Risiko für die Kinder sogar um mehr als 60 Prozent!

Um die Pollenkonzentration in den Wohnräumen möglichst gering zu halten, raten Experten dazu, tagsüber die Fenster geschlossen zu halten und sich vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen. Auch die Kleidung sollten Sie wechseln, wenn Sie die Wohnung betreten.

Anzeige