Gefahr durch Zecken nicht unterschätzen

Montag, 30. März 2009

Kaum werden die Temperaturen wieder milder, lauert im Freien wieder die Gefahr, von einer Zecke gebissen zu werden. Während früher vor allem Süddeutschland gefährdet war, sind die Zecken inzwischen auch in Norddeutschland zu finden. Die milderen Temperaturen führen dazu, dass sich die Zecken in ganz Europa stark verbreiten. Die gefährlichste Zeit bleibt zwar weiterhin der Frühsommer, aber bereits ab 7 Grad Bodentemperatur werden die Tiere aktiv. Gefahr besteht also von März bis Oktober, und zwar vor allem für die Menschen, die sich häufig im Freien aufhalten.

Das Gefährliche an einem Zeckenbiss ist, dass dadurch so gefährliche Krankheiten wie Borreliose und Hirnhautentzündung übertragen werden können, die im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen kann!
Ärzte empfehlen daher eine Zeckenschutzimpfung für die Personen, die sich viel in der freien Natur oder im eigenen Garten aufhalten.

Vorsichtshalber sollten Sie sich und vor allem auch Ihre Kinder nach einem Aufenthalt in Wiesen und Wäldern gründlich auf Zecken untersuchen. Die „begehrtesten“ Körperstellen sind die Leistengegend und die Achselhöhlen, denn dort ist es feucht und dunkel, was Zecken mögen.

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