Besserer Schutz vor Nanopartikeln in Kosmetika

Dienstag, 31. März 2009

Das Europäische Parlament hat beschlossen, dass die Verbraucher besser vor den möglichen gesundheitlichen Risiken durch Nanopartikel geschützt werden sollen. Nanopartikel, die sowohl Kosmetikprodukten als auch Nahrungsmitteln zugesetzt werden, haben die Eigenschaft, durch die Haut und das Bindegewebe zu dringen, und so in die Blutbahn gelangen zu können. Dabei sind die möglichen gesundheitlichen Gefahren durch diese Mini-Partikel noch gar nicht ausreichend erforscht.

In Zukunft müssen die Hersteller dafür Sorge tragen, dass ihre Kosmetikprodukte einen Hinweis auf die enthaltenen Nanopartikel tragen. Wer einem Produkt Nanopartikel hinzufügen möchte, muss die EU-Kommission vorher davon in Kenntnis setzen. Nur wenn eine Sicherheitsprüfung den zugesetzten Stoffen Unbedenklichkeit attestiert, dürfen die Nanopartikel verwendet werden.

So begrüßenswert diese Initiative der EU auch ist – die Verordnung tritt erst 2012 in Kraft. Das ist eine sehr lange Übergangsfrist für die Hersteller – und vor allem für uns Verbraucher. Übrigens finden Nanopartikel besonders häufig bei Sonnenschutzmitteln Verwendung. Sie sollten sich Ihre Kosmetikprodukte also einmal kritisch anschauen und die Angaben über die Inhaltsstoffe gründlich studieren!

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