Bei Einnahme von Johanniskrautpräparaten intensive Sonne meiden

Sonntag, 5. April 2009

In der dunklen Jahreszeit haben viele Menschen unter leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen zu leiden. Der Mangel an Licht scheint die Hauptursache dafür zu sein. Als beliebtes Naturheilmittel gegen Depressionen hat sich das Johanniskraut erwiesen – als Tee oder in Tablettenform. Die Inhaltsstoffe der Pflanze können den Nervenstoffwechsel regulieren und regen die Ausschüttung von Serotonin an, was zu einer Stimmungsaufhellung im Gehirn führt. Zwar muss man etwa 3 Wochen warten, bis sich die positive Wirkung des Johanniskrauts bemerkbar macht, aber dafür braucht man auch fast keine unerwünschten Nebenwirkungen zu fürchten.

Aber jetzt, wo die Sonne wieder an Kraft gewinnt, ist Vorsicht bei der Einnahme von Johanniskraut geboten! Johanniskraut hat nämlich unter anderem die Wirkung, dass die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht wird. Wenn Sie sich also intensiver Sonneneinstrahlung aussetzen, müssen Sie mit Sonnenbrand, Bläschenbildung und allergischen Hautreaktionen rechnen. Die Johanniskrautpräparate sollten Sie also nur dann weiter einnehmen, wenn Sie während dieser Zeit Sonnenbäder vermeiden. Die erhöhte Lichtempfindlichkeit besteht übrigens noch einige Tage weiter, auch wenn Sie die Präparate inzwischen nicht mehr einnehmen.

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