Paracetamol seit April nur noch auf Rezept

Montag, 20. April 2009

Tabletten und Kapseln, die Paracetamol enthalten, gibt es seit dem 1. April 2009 nur noch auf Rezept, wenn die Packung von dem Wirkstoff mehr als 10 Gramm enthält. Diese Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums wird damit begründet, dass eine Überdosis Paracetamol zu lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen kann. Eine besondere Gefahr droht der Leber, die durch zu hohe Dosen Paracetamol schwer geschädigt werden kann.

Schlimmstenfalls kann eine Überdosierung sogar zum Tode führen. Nach Aussagen der Giftnotrufzentralen ist eine zu hohe Dosis Paracetamol der häufigste Auslöser bei akuten Vergiftungen. Frei verkäuflich bleiben Packungen mit bis zu 20 Tabletten, die pro Tablette 500 mg des Wirkstoffes enthaltenen. 500 mg bis maximal 4 g sind die zulässige Tagesdosis für Erwachsene. Paracetamol sollte aber nicht länger als drei Tage hintereinander eingenommen werden. Wer längere Zeit unter Schmerzen leidet, sollte unbedingt von einem Arzt abklären lassen, woher die Schmerzen kommen.

Anzeige