Sanfte Berührungen und Massagen als Therapie

Samstag, 25. April 2009

Sanfte Berührungen vermögen mehr als Worte. Das ist zum Beispiel aus der Säuglingsforschung bekannt. Frühchen, die regelmäßig Körperkontakt haben, entwickeln sich besser als solche, die nur wenig berührt werden. Was für Säuglinge gilt, gilt auch noch für Kinder im Grundschulalter und darüber hinaus. Menschen, die als Kind schon zu wenig körperliche Berührungen erfahren haben, erkranken häufiger und länger als Menschen, die als Kinder viele Zärtlichkeiten erhalten haben.

Auch bei Erwachsenen konnte nachgewiesen werden, dass Massagen und Berührungen wirkungsvolle Mittel sind, um den Körper zu entspannen und Schmerzen zu lindern. Unser Tastsinn hat eine große stimulierende Kraft. Die heilende Wirkung der Berührung beruht darin, dass unser Körper weniger Stresshormone ausschüttet, dafür aber mehr Botenstoffe, die entspannen und beruhigen. Streicheln und berühren stärkt unser Immunsystem und senkt den Blutdruck. Das erklärt auch, warum frisch Verliebte so selten krank sind. Durch die liebevollen Berührungen schüttet ihr Organismus statt Stresshormonen Glückshormone aus.

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