Gefahr für Pollenallergiker beim Autofahren

Mittwoch, 6. Mai 2009

Steigen die Temperaturen, haben vor allem Pollenallergiker zu leiden. Es fliegen die Pollen von Erle, Hasel und Birke, und seit einiger Zeit auch von Ambrosia. Die Pollenallergene der Ambrosiapflanze, die sich auch in Deutschland immer mehr ausbreitet, sind um ein Vielfaches aggressiver als die Pollen unserer einheimischen Gewächse. Vor allem Autofahrer sind jetzt besonders gefährdet.

Tests an Autofahrern haben ergeben, dass ein Niesanfall bei Tempo 100 dazu führt, dass etwa 30 Meter unkontrolliert zurückgelegt werden! Aber auch ohne Nieser sind Pollenallergiker im Straßenverkehr stark gefährdet. Eine juckende Nase und tränende Augen, so wie eine allgemeine Mattigkeit machen Pollenallergiker zu einem ebenso großen Risiko im Straßenverkehr wie Menschen, die unter Alkoholeinfluss stehen.

Um die Gefahren beim Autofahren möglichst gering zu halten, sollten die Betroffenen nur Medikamente einnehmen, die auch für Piloten zugelassen sind. Während der Fahrt sollten die Fenster geschlossen bleiben und die Lüftung ausgeschaltet werden, damit keine Pollen in den Wagen gelangen. Empfehlenswert ist auch der Einbau eines Pollenfilters, der etwa alle 15.000 Kilometer ausgetauscht werden sollte.

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