Grapefruitsaft kann sehr gefährlich sein

Donnerstag, 7. Mai 2009

Seien Sie vorsichtig bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten und Grapefruitsaft. Bestimmte Nahrungsmittel haben die Eigenschaft, gefährliche Wechselwirkungen mit Medikamenten einzugehen. Die Grapefruit oder Pampelmuse gehört dazu.

So wurde jetzt der Fall einer 42-jährigen Frau bekannt, die ein großes Blutgerinnsel in den Beinen entwickelte, nachdem sie eine Abmagerungskur begonnen hatte, bei der sie jeden Morgen mehrere Grapefruits verzehrte. Die gleichzeitige Einnahme einer östrogenhaltigen Verhütungspille, so wie eine lange Autofahrt und eine bereits bestehende Verengung der Gefäße, brachten die Frau in Gefahr, ein Bein zu verlieren. Verhütungsmittel, die Östrogen enthalten, erhöhen das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln. Die Grapefruit hatte nun ein Protein blockiert, das normalerweise das Östrogen zerlegt.

Grapefruits in größeren Mengen können die Konzentration von Medikamenten im Körper stark erhöhen, was auch das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen erhöht. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie vor der Einnahme von Medikamenten mit Ihrem Arzt oder Apotheker über mögliche Wechselwirkungen zwischen dem Medikament und bestimmten Nahrungsmitteln sprechen.

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