Klimaanlagen können Reizhusten verursachen

Dienstag, 2. Juni 2009

So angenehm eine Klimaanlage an manchen Tagen auch sein mag – der Einsatz dieser technischen Geräte kann zu Beeinträchtigungen der Gesundheit führen. Klimaanlagen können Reizhusten, Atemnot und Fieber verursachen.

Aber nicht nur Klimaanlagen können diese Beschwerden auslösen, sondern auch Zimmerbrunnen, Luftbefeuchter an Heizkörpern und Hydrokulturen. Selbst Dampfbügeleisen können negative Wirkungen auf die Gesundheit haben. Wird das Wasser in ihnen nicht regelmäßig erneuert, können sich Schimmelpilze und Allergene bilden, die bei empfindlichen Personen zu Reizhusten und Atemnot führen können. Ob Allergene die Auslöser der Beschwerden sind, kann ein Arzt durch eine Blutuntersuchung und eine gründliche Anamnese klären.

Um die Gefahren durch Klimaanlagen gering zu halten, sollten die Geräte häufig gereinigt und das Wasser oft gewechselt werden. Werden Klimaanlagen und Luftbefeuchter unzureichend gewartet, können sich die Krankheitskeime ungehindert vermehren und werden noch dazu in die Zimmer geblasen, wo sie die Raumluft verunreinigen. Die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin sprechen in diesem Zusammenhang von der sogenannten „Befeuchterlunge“. Werden die verkeimten Geräte gesäubert, verschwinden die Atembeschwerden in den meisten Fällen schnell wieder.

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