Hyperaktivität und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern durch zu wenig Schlaf

Donnerstag, 4. Juni 2009

Zu wenig Schlaf kann bei Kindern dazu führen, dass sie Verhaltensauffälligkeiten entwickeln wie das weit verbreitete ADHS-Syndrom – eine Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung. Die davon betroffenen Kinder können sich zu regelrechten Zappelphilippen entwickeln. Sie sind außerstande, ruhig zu sitzen oder sich zu konzentrieren. Das hat unter anderem fatale Folgen für die schulischen Leistungen.

Eine Ursache für das Auftreten dieser und anderer Verhaltensauffälligkeiten glauben finnische Forscher nun in der Tatsache gefunden zu haben, dass diese Kinder einfach zu wenig Schlaf kriegen. Für die finnische Studie wurde das Schlafverhalten von 280 Kindern beobachtet. Die Forscher befragten die Eltern über die Länge der Schlafdauer ihrer Kinder und schlossen den Kindern Geräte um das Handgelenk, um exakte Ergebnisse zu bekommen.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Kinder, die weniger als 7,7 Stunden schlafen, eher zu Hyperaktivität neigen als Kinder, deren Nachtruhe länger ist. Kommen zu einer zu geringen Schlafdauer auch noch Schlafstörungen hinzu, stellen sich vermehrt Aufmerksamkeitsdefizite ein.

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