Ernährung in der Stillzeit

Montag, 15. Juni 2009

In der Stillzeit kommt es wie in der Schwangerschaft auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen an. Immer muss davon ausgegangen werden, dass alles, was die Mutter zu sich nimmt, auch in bestimmtem Maße beim Baby ankommt.

Daher ist erst einmal Vorsicht geboten bei stark blähenden Lebensmitteln, wie Linsen oder Bohnen. Verträgt das Baby diese gut, so sollten sie auf dem Speiseplan nicht fehlen, denn immerhin sind sie wertvolle Vitaminlieferanten. Es kann auch sein, dass das Baby bestimmte Lebensmittel anfangs nicht verträgt, diese ihm aber später nichts mehr ausmachen. Dies kann nur durch Probieren herausgefunden werden.

Diäten sind in der Stillzeit übrigens zu vermeiden. Auch wenn es verständlich ist, dass die Frau ihre alte Figur möglichst schnell wieder haben möchte, so ist für Sport und Diäten auch nach der Stillzeit noch genug Zeit. Denn in Hungerzeiten holt sich der Körper die Energie aus den Fettreserven. Damit werden aber auch schädliche Stoffe freigesetzt, die in die Muttermilch übergehen und sich im Körper des Kindes anlagern können.

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