Schlafmangel

Donnerstag, 25. Juni 2009

Schlafmangel wirkt sich bei jedem anders aus. Während die einen einfach nur leicht gereizt sind, kämpfen die anderen schon bei einem geringen Schlafmangel mit dem Sekundenschlaf, der sich gerade beim Autofahren verheerend auswirken kann. Erwiesen ist zudem, dass der gesamte Organismus leidet, vor allem das Herz – Kreislauf – System wird angegriffen.

Herzinfarkte kommen bei Menschen, die regelmäßig weniger als sechs Stunden schlafen, zu mehr als einem Viertel häufiger vor, als bei Menschen, deren Schlafpensum darüber liegt. Dies haben neueste Forschungen ergeben. Dabei ist das individuelle Schlafbedürfnis ganz unterschiedlich. Die einen kommen mit fünf oder sechs Stunden Schlaf aus und fühlen sich nicht einmal müde, die anderen benötigen acht oder gar zehn Stunden.

Entscheidend dabei ist immer die Qualität des Schlafes. Wer mehrmals nachts wach wird, wird sich auch nach zehn Stunden im Bett nicht erholt und ausgeruht fühlen. Für kurze Zeit ist es möglich, entgegen dem eigenen Biorhythmus zu leben, aber auf Dauer ist das schädigend für Körper und Seele.