Berechnung des Sonnenschutzes und Gefahren trotz Sonnenmilch

Mittwoch, 15. Juli 2009

Jeder Hauttyp hat eine gewisse Zeit des Eigenschutzes in der Sonne. Das ist bei hellhäutigen Typen mit blauen Augen nur eine sehr geringe Zeitspanne, es wird von rund zehn Minuten ohne Schutz in der Sonne ausgegangen, bis sich erste Rötungen zeigen, bei Menschen mit dunklerer Hautfarbe und braunen Augen beträgt die Zeitspanne etwas mehr.

Ihre Eigenschutzzeit bewegt sich etwa um dreißig bis vierzig Minuten. Das ist aber die Zeitspanne, in der die Haut der Sonne völlig ungeschützt ausgesetzt werden kann, bei vollem Ausreizen der Eigenschutzzeit entsteht bereits ein erster Sonnenbrand. In Verbindung mit Sonnenmilch erhöht sich die Schutzzeit. Um diese Zeit zu errechnen, wird die Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor multipliziert.

Ein Beispiel: Eigenschutzzeit zehn Minuten, Lichtschutzfaktor dreißig – ergibt rund dreihundert Minuten Aufenthalt in der Sonne. Allerdings bestehen dennoch Gefahren. Zum einen handelt es sich um einen theoretischen Wert, das heißt, dieser kann nicht die gesamte Zeit über gehalten werden. Zum anderen ist die Haut nicht vor der Infrarotstrahlung und überhaupt den UV-Strahlen geschützt, sie wirken in tieferen Hautschichten dennoch und können sich schädigend auswirken.

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