Grüner Tee kann Leukämiepatienten helfen

Sonntag, 23. August 2009

Die Liste der positiven Wirkungen von grünem Tee auf unsere Gesundheit wird immer länger. Nun wurde bekannt, dass der Extrakt aus grünem Tee sogar bei Leukämieerkrankungen helfen kann.

In grünem Tee ist der Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) enthalten. Dieser Stoff hat schon bei Tierversuchen gezeigt, dass er das Wachstum der Lymphozyten verringern kann. Bei Studien an Patienten fand man heraus, dass sich bei über 50 Prozent von ihnen die Lymphknoten verkleinerten und bei einem Drittel der Studienteilnehmer auch die Zahl der Lymphozyten zurückging. Darüber hinaus fanden die Forscher der Mayo-Klinik in Rochester auch heraus, dass die zusätzliche Verabreichung des Tee-Extraktes die Wirksamkeit anderer Krebsmedikamente erhöhen kann.

Da aber eine hohe Dosis des Wirkstoffes erforderlich ist, um diesen Krebs im Frühstadium aufzuhalten, genügt das Trinken von grünem Tee nicht. Der Wirkstoff EGCG muss schon in hochkonzentrierten Kapseln verabreicht werden. Erfreulicherweise ergab die Studie an Leukämiepatienten, dass alle 33 Teilnehmer die großen Mengen des Grüntee-Extraktes gut vertrugen und keine unerwünschten Nebenwirkungen auftraten.

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