Von Deos geht keine Brustkrebsgefahr aus

Samstag, 29. August 2009

Anders als noch vor fünf Jahren, gehen Experten nun nicht mehr davon aus, dass Deos mit Parabenen die Entstehung von Brustkrebs fördern.

Wie die Deutsche Krebsgesellschaft mitteilte, gibt es gegenwärtig keine Beweise für eine solche These. Deshalb gebe es auch keinen Grund, die Bevölkerung wegen möglicher Risiken von Deodorants in Besorgnis zu versetzen.
2004 hatte eine Studie britischer Wissenschaftler Rückstände des Konservierungsmittels Paraben in Tumorzellen nachweisen können. Daraus folgerte man, dass es einen Zusammenhang zwischen der Verwendung parabenhaltiger Deos und der Entstehung von Brustkrebs geben könnte. Aus Sicherheitsgründen rieten die Experten dazu, solche Deos zu vermeiden. Auch die Deutsche Krebsgesellschaft schloss sich dieser Empfehlung an.

Inzwischen wurden die Risiken für die Entstehung von Brustkrebs aber neu bewertet. Die Gefahr, die durch Chemikalien in Deodorants ausgeht, ist gering im Vergleich zu den Risiken, die durch falsche Ernährung und Übergewicht ausgehen. Viel besser, als auf Deos zu verzichten es, fettreiche Nahrung zu vermeiden und Übergewicht zu reduzieren bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.

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