Lange Arbeitszeiten können zu Schlafstörungen führen

Montag, 14. September 2009

Eine Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin an 50.000 Arbeitnehmern hat einen Zusammenhang festgestellt, zwischen der Länge der Arbeitszeiten und Schlafstörungen. Das Ergebnis: Lange Arbeitszeiten beeinträchtigen den Schlaf in der Nacht.

So klagen 20 Prozent der Vollzeitbeschäftigten mit einer Wochenarbeitszeit zwischen 35 und 44 Stunden über Schlafstörungen. Die Zahl erhöht sich auf 25 Prozent, wenn mehr als 60 Stunden pro Woche gearbeitet wird. Bei den Personen, die nur halbtags arbeiten und eine Wochenarbeitszeit von 19 oder noch weniger Stunden haben, sind es dagegen nur 10 Prozent, die angeben, unter Schlafstörungen zu leiden.

Besonders negativ wirken sich die Schichtarbeit und variable Arbeitszeiten auf den Schlaf in der Nacht aus. Auch Wochenendarbeit kann den Schlaf beeinträchtigen. Durch lange Arbeitszeiten kommt es aber nicht nur zu Schlafstörungen, sondern auch zu Kreislauerkrankungen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden.