Schlafen Sie sich schlank

Dienstag, 15. September 2009

Auch wenn es sich für Sie vielleicht wie ein Märchen anhört: Schlafen kann tatsächlich beim Abnehmen helfen. Denn wie neuere Studien jetzt erwiesen haben, gibt es einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und einem Mangel an Schlaf. Wer zu wenig schläft, hat mehr Hunger und Appetit als Leute, die nachts ausreichend lange schlafen.

Der Grund dafür ist, dass Hunger- und Sättigungsgefühle durch Botenstoffe wie Hormone geregelt werden. Hier sind vor allem Leptin, Testosteron und Ghrelin zu nennen. Diese Stoffe sind verantwortlich dafür, wie viel wir essen und wie viel Hunger wir verspüren. Damit die Hormone aber ihre Informationen weitergeben können, sind funktionierende Rezeptoren nötig.

Äußere Einflüsse wie zuwenig Schlaf haben nun einen Einfluss auf diese Regelungsmechanismen, deren Wirkungen sie sowohl verstärken als auch vermindern können. Bei zuwenig Schlaf geraten die Regelmechanismen aus dem Takt und es kommt zu veränderten Konzentrationen von den Hormonen, die für Sättigungsgefühle und Hunger zuständig sind.

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