Benötigte Schlafdauer wird von den Genen gesteuert

Freitag, 18. September 2009

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, woran es eigentlich liegt, dass die einen Menschen nach 8 Stunden Schlaf oder länger immer noch nicht fit sind, während andere nach 6 Stunden putzmunter sind.

Das liegt einfach am Erbgut, wie Forscher der University of California in San Francisco nun herausgefunden haben. Es handelt sich dabei um das Gen DEC2, das dazu beiträgt, dass der Schlaf begrenzt wird. Ist es mutiert, kann der Betreffende mit weniger Schlaf auskommen als Personen, bei denen eine solche Mutation nicht vorhanden ist. Man schätzt, dass etwa ein Prozent der Bevölkerung dieses mutierte Gen besitzt, das dafür sorgt, dass man dauerhaft mit nur 6 Stunden Schlaf in der Nacht auskommt, ohne dass es dadurch zu körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen kommt.

Übrigens scheinen 6 Stunden das Minimum zu sein, das der Mensch an Schlaf benötigt. Alles, was dauerhaft darunter liegt, gilt allgemein als krankmachend.

Anzeige