Rotwein: Gesund und Schutz für die Leber?

Freitag, 24. Oktober 2008

Der Rotweinkonsum in Deutschland steigt an und viele Bürger fragen sich, ob das abendliche Glas Rotwein auf Dauer gesund oder ungesund ist. Grundsätzlich steht fest, dass Alkoholkonsum die Leber schädigt und den Fettstoffwechsel der Leber beeinträchtigt. Ist der Alkoholkonsum zu stark, können Leberzellen dauerhaft geschädigt werden und bis zu einer Fettleber oder sogar Zirrhose führen.

Doch warum sollte Rotwein dann unbedenklich sein? Die University of South Florida hat in einer Studie den sekundären Pflanzenwirkstoff Resveratrol untersucht. Dieser wird direkt unter der Haut von roten Trauben gebildet und ist damit auch in Rotwein enthalten. Laut den Untersuchungen hemmt Alkohol zwar die zwei Moleküle AMPK und SIRT1, die im Stoffwechsel der Leber für Fettabbau sorgen. Resveratrol wirkt jedoch genau umgekehrt und aktiviert die Moleküle wiederum.

Diese Studie sollte natürlich nicht als Freibrief für den Konsum von Rotwein verstanden werden, da Alkohol nicht nur die Leber schädigen kann. Wer jedoch gerne moderat trinkt, könnte mit Rotwein vielleicht mit vergleichsweise weniger negativen Folgen für die Gesundheit rechnen. (Quelle: presseportal.de)

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