Brustreduktion

Für das Aussehen der weiblichen Brüste gibt es ein Schönheitsideal. Aber nicht nur Frauen mit zu kleinen Brüsten haben ein Problem. Auch zu große Brüste können problematisch sein und sogar gesundheitliche Probleme, beispielsweise Rückenschmerzen, verursachen. In diesen Fällen kann eine Brustverkleinerung durchgeführt werden.

Eine zu große Brust kann zu Einschränkungen in der Beweglichkeit, zu dauerhaften Haltungsschäden führen und zu schmerzhaften Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich beitragen. Aber auch psychische Probleme und seelische Störungen sind häufig bei Frauen mit zu großen Brüsten zu verzeichnen.

Mit der Brustreduktion ist es dem Schönheitschirurgen möglich, eine große Brust zu verkleinern und den Wünschen der Frau anzupassen. Auch asymmetrische Brüste lassen sich über eine Brustreduktion angleichen. In vielen Fällen wird im Zusammenhang mit der Brustreduktion auch gleichzeitig eine Bruststraffung vorgenommen.

Die Brustreduktion erfolgt unter Vollnarkose und ist mit einem stationären Aufenthalt in einer Klinik verbunden. Die Operation dauert mindestens zwei Stunden. Die anzuwendende Operationstechnik ist von der Größe der zu reduzierenden Brust abhängig. Im Zusammenhang mit der OP entstehen Narben, die je nach angewendeter Schnitttechnik einen verschiedenen Verlauf haben können.

Die Brustreduktion ist eine Operation, die gewissen Risiken mit sich bringt. Grundsätzlich sollte sich jede Frau vorher ausführlich beraten lassen. Manchmal kommt es zur Ausbildung von sehr breiten Narben, die in einer Folgeoperation korrigiert werden müssen.