Eigenfettbehandlung

Für Patienten, die auf fremde Substanzen allergisch reagieren, ist die Behandlung mit körpereigenem Fett eine Alternative in der plastischen Chirurgie. Falten, die mit Eigenfett behandelt wurden, glätten sich langsam und das Eigenfett wird in der Regel vom Körper ohne Probleme angenommen. Sind die Fettzellen abgebaut, steht neues Körperfett immer wieder zur Verfügung.

Bei der Eigenfettbehandlung wird dem Körper in ambulanter Behandlung an unauffälligen Stellen Fettgewebe entnommen. Das im Anschluss sterilisierte Eigenfett wird dann an einem weiteren Termin wiederum ambulant an anderen Körperstellen wieder eingesetzt. Mit der Eigenfettbehandlung lassen sich zum Beispiel Falten im Gesicht unterpolstern, die Lippen aufspritzen oder Dellen ausgleichen, die beim Fettabsaugen entstehen können.

Der besondere Vorteil dieser Methode liegt in der andauernden Wirkung. Normalerweise wird körpereigenes Fettgewebe vom Körper sehr gut angenommen und allergische Reaktionen lassen sich gänzlich ausschließen. Das körpereigene Fettgewebe ist besonders weich und durch die Natürlichkeit sind die sichtbaren Ergebnisse auch häufig besser.

Allerdings ist das endgültige Ergebnis einer Behandlung mit Eigenfett erst nach etwa zwei Monaten sichtbar. So lange dauert es, bis die Körperfettzellen mit dem Gewebe verwachsen sind. Nach einer Behandlung mit Eigenfett muss damit gerechnet werden, dass die entsprechenden Stellen etwa 14 Tage angeschwollen sein werden.