News im April, 2009

Brokkolisprossen helfen Magenkrebs vorzubeugen

Donnerstag, 30. April 2009

Dass Brokkoli sehr gesund ist, wissen wir schon lange. Neu ist aber, dass Brokkolisprossen sogar helfen können, dem Magenkrebs vorzubeugen.Wie US-Forscher jetzt herausgefunden haben, enthalten Brokkolisprossen einen hohen Anteil an Sulforaphan – einem Antioxidantium, das in der Lage ist, die Immunabwehr zu stärken.

Kein Diäterfolg wegen Kalziummangel?

Mittwoch, 29. April 2009

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die bei ihren Bemühungen um Gewichtsreduktion keinen Erfolg sehen, werden Sie bei dieser Nachricht aufhorchen: Kanadische Forscher haben einen Zusammenhang entdeckt zwischen Kalziummangel und Übergewicht.

Schlafmangel fördert Übergewicht

Dienstag, 28. April 2009

Schlank werden im Schlaf – das hört sich wie eine Werbeslogan an, aber es scheint doch etwas dran zu sein: Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Hungergefühl und Appetit zunehmen, wenn die Schlafdauer verkürzt wird.

Nährstoffbedarf bleibt im Alter gleich

Sonntag, 26. April 2009

Viele Menschen kommen im Alter mit wesentlich weniger Nahrung aus als in ihrer Jugend. Der Appetit lässt oft nach, man fühlt sich schneller satt, und manchmal schmeckt das Essen auch nicht mehr so gut wie früher. Dazu kommen oft Probleme mit den Zähnen, die das Zerkleinern der Nahrung schwierig machen. Wenn Sie im Alter weniger Kalorien zu sich nehmen, kann es aber gelegentlich zu Mangelerscheinungen an Nährstoffen kommen. Der Nährstoffbedarf verändert sich nämlich im Alter nicht.

Sanfte Berührungen und Massagen als Therapie

Samstag, 25. April 2009

Sanfte Berührungen vermögen mehr als Worte. Das ist zum Beispiel aus der Säuglingsforschung bekannt. Frühchen, die regelmäßig Körperkontakt haben, entwickeln sich besser als solche, die nur wenig berührt werden. Was für Säuglinge gilt, gilt auch noch für Kinder im Grundschulalter und darüber hinaus. Menschen, die als Kind schon zu wenig körperliche Berührungen erfahren haben, erkranken häufiger und länger als Menschen, die als Kinder viele Zärtlichkeiten erhalten haben.

Das Rätsel um die grauen Haare ist gelöst

Donnerstag, 23. April 2009

Britische und deutsche Wissenschaftler haben nun herausgefunden, warum unsere Haare grau werden. Maßgeblich daran beteiligt ist der Stoff Wasserstoffperoxid. Er ist bekannt als Bleichmittel, um dunkle Haare aufzuhellen. Wasserstoffperoxid greift das Enzym Tyrosinase an, welches für die Bildung des Haarpigments Melanin zuständig ist. Wird die Produktion dieses Enzyms behindert, verlieren die Haare immer mehr an Farbe und werden schließlich grau bzw. weiß.

Kühlung nach Herzstillstand wird nicht ausreichend eingesetzt

Mittwoch, 22. April 2009

Wie die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie bemängelt, wird die therapeutische Kühlung nach einem Herzstillstand in Deutschland zu selten eingesetzt. Es ist bekannt, dass die Überlebenschancen von Patienten, die nach einem Herzstillstand wieder belebt werden, steigen, wenn sie eine niedrige Körpertemperatur aufweisen.

Hoch dosiertes Johanniskraut seit April verschreibungspflichtig

Dienstag, 21. April 2009

Seit dem 1. April 2009 sind bisher frei verkäufliche Johanniskrautpräparate nur noch auf Rezept erhältlich. Dabei handelt es sich um hoch dosierte Präparate, die man bisher auch ohne Rezept in der Apotheke kaufen konnte. Von der Neuregelung nicht betroffen sind niedrig dosierte Johanniskrautpräparate, wie sie in Drogerien erhältlich sind.

Paracetamol seit April nur noch auf Rezept

Montag, 20. April 2009

Tabletten und Kapseln, die Paracetamol enthalten, gibt es seit dem 1. April 2009 nur noch auf Rezept, wenn die Packung von dem Wirkstoff mehr als 10 Gramm enthält. Diese Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums wird damit begründet, dass eine Überdosis Paracetamol zu lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen kann. Eine besondere Gefahr droht der Leber, die durch zu hohe Dosen Paracetamol schwer geschädigt werden kann.

Weniger Frühgeburten bei Verzicht auf Rauchen

Sonntag, 19. April 2009

Entgegen der Auffassung vieler Frauen, ist es während einer Schwangerschaft nicht zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Wie die Universität Auckland in Neuseeland herausfand, sinkt bei Frauen, die mit dem Rauchen aufhören, das Risiko einer Frühgeburt. Auch Mangelgeburten treten weniger häufig auf.

Bei zu heißen Getränken droht Speiseröhrenkrebs

Freitag, 17. April 2009

Eine Studie der Universität von Teheran hat ergeben, dass das Trinken von sehr heißen Getränken das Risiko erhöht, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Trinkt man Tee mit einer Temperatur von über 65 Grad Celsius direkt nach dem Einschenken, steigt das Krebsrisiko um das Achtfache an – verglichen mit dem Trinken von lauwarmen Getränken.

Neuartige Hautschutzcreme soll Menschen mit Problemhaut helfen

Donnerstag, 16. April 2009

Niederländischen Forschern ist es gelungen, eine Creme zu entwickeln, die die Eigenschaften der sogenannten Käseschmiere hat, also der weißen Schicht, mit der Neugeborene umgeben sind, wenn sie zur Welt kommen. Trotz der 9 Monate im Fruchtwasser ist die Haut der Neugeborenen nicht ausgetrocknet. Die Käseschicht schützt die Haut des Embryos im Mutterleib zuverlässig vor Infektionen und dem Fruchtwasser. Den Forschern kam die Idee, dass eine Hautcreme mit eben diesen Eigenschaften Menschen helfen könnte, die unter trockener rissiger Haut und Hauterkrankungen wie Schuppenflechte leiden.