Bauchstraffung Nachsorge und Heilung

Bauchstraffung

Bereits am Tag der OP kann die Mobilisation erfolgen. Hierbei dürfen aber nur kleine Gänge, z.B. zur Toilette oder auf dem Gang durchgeführt werden. Heben und Tragen sowie das in-die-Hocke-Gehen sind untersagt. Am Folgetag wird neben dem Wundbereich auch der Inhalt der Drainagen kontrolliert. Ist hier keine Zunahme der Flüssigkeiten mehr zu verzeichnen, können diese gezogen und die Eintrittsstelle durch Pflaster verschlossen werden.

Während bei Eingriffen unter lokaler Betäubung eine Entlassung noch am OP-Tag möglich ist, erfolgt bei Vollnarkose ein stationärer Aufenthalt für ca. drei Tage. Hierbei werden Allgemeinzustand und Wundbereich regelmäßig kontrolliert.

Nach der Entlassung sind einige Verhaltensregeln unabdingbar, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden. In den ersten sechs Wochen sind körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Hierzu zählen auch sportliche Aktivitäten. Duschen ist ab dem fünften Tag möglich. Der Bauchgurt sollte für mindestens eine Woche getragen werden, als Alternative werden speziell angepasste Korsetts angeboten. Nach Entfernung des Verbandes ist eine regelmäßige Pflege mit z.B. ölhaltigen Lotionen des Wundbereichs notwendig.

Hierdurch verkleinert sich der Narbenbereich, die Haut bleibt geschmeidig, die Wundheilung wird gefördert. Auf einengende Kleidung sollte in der ersten Zeit verzichtet werden, um ein Scheuern an der Narbe zu verhindern. Die weiteren Nachsorgeuntersuchungen nach sechs Wochen und drei Monaten sollten unbedingt eingehalten werden, um mögliche Unregelmäßigkeiten und Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die vollständige Ausheilung ist bei gutem Verlauf nach ca. einem halben Jahr zu erwarten.

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