Brustvergrößerung Risiken und Komplikationen

Brustvergrößerung

Je nach Gewebebeschaffenheit und Konstitution kann es zu verschiedenen Komplikationen kommen. Jede Betäubungsform oder Operation kann Risiken für den Betroffenen darstellen.

Neben Unverträglichkeitserscheinung während oder nach einer Narkose (z.B. in Form von Übelkeit und Erbrechen) kann es unter anderem zu Herz- und Kreislaufproblemen kommen. Hier ist es von höchster Priorität, den Anästhesisten im Vorfeld über bekannte Probleme, Unverträglichkeiten und Allergien aufzuklären.

Als normale Reaktion auf das Einsetzen des Implantats bildet der Körper im Verlauf eine Kapsel um den Fremdkörper. Bei ungestörter Heilung und guter Konstitution bleibt diese geschmeidig und führt zu keiner Beeinträchtigung. In seltenen Fällen kann sich die Kapsel jedoch verhärten (Fibrose) und zu Reizungen und Entzündungen führen. Diese können derart zunehmen, dass eine vorübergehende Entfernung des Implantats notwendig wird, um den Bereich abheilen lassen zu können.

Auch kann es zu Abstoßungsreaktionen kommen, die ein erneutes Einsetzen des Implantats unmöglich machen. Bei Bildung einer zu großen Tasche, Gewichtsreduktion oder Wahl eines zu kleinen Implantats kann dieses unter Umständen verrutschen, wodurch ein Folgeeingriff notwendig wird.

Nachblutungen sind durch die gewebeschonende Methode selten. Es zeigen sich dabei starke Schwellungen und Hämatome, die jedoch meist selbständig wieder gehen. Schwillt die Brust auch nach 24 Stunden weiter an, ist eine Inspektion durch erneute Eröffnung unumgänglich.

Daneben kann auch die inzidierte Stelle mit Wundheilungsstörungen in Form von Rötungen, Eiterbildungen oder Deheszenzen (kein physiologischer Wundverschluss, Offenbleiben von Teilbereichen des Narbengebietes) reagieren, die einer weiteren Behandlung bedürfen.

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