Brustvergrößerung Vorbereitung und Implantate

Brustvergrößerung

Bevor Sie sich für eine Methode zur Brustvergrößerung entscheiden, muss Ihr Busen erst eingehend untersucht werden. Zum Ausschluss einer Gewebeveränderung erfolgen die Ultraschalldarstellung sowie eine Brustkrebs-Vorsorge.

Der Arzt stellt Ihnen im Anschluss die möglichen Verfahren dar und weist auch auf Komplikationen und Risiken hin. Im Gespräch ist es wichtig, dass Sie den Arzt über einzunehmende Medikamente oder Grunderkrankungen informieren. Diese können unter Umständen den Heilungsprozess beeinflussen.

Blutverdünnende Präparate, auch Schmerzmedikamente, sollten, sofern möglich, ca. vierzehn Tage vor dem Eingriff abgesetzt werden. Die Haut darf keine Läsionen aufweisen, Erkältungen oder grippeähnliche Symptome gefährden die Durchführung und können zu einem Verschieben des OP-Termins führen.

Moderne Kliniken bieten mittlerweile die Darstellung am Computer an. Hierbei photographiert der Arzt den aktuellen Zustand und gibt die Daten in den PC ein. Dieser errechnet das mögliche Aussehen je nach Wahl der OP oder der Größe des Implantates und stellt dieses in einer Animation dar, so dass Sie bereits einen ersten Eindruck vom Ergebnis erhalten.

Brustimplantate werden in unterschiedlichen Formen und Größen angeboten. Die Hülle besteht in der Regel aus einem speziellen Silikon, durch eine Doppelwand ist das Implantat gegen Aufbrechen geschützt. Das früher häufig zu Komplikationen geführte Verhärten der Kapsel mit Entzündungen oder Abstoßungsreaktionen wird heute durch die neu geschaffene Textur weitestgehend vermieden. Im Inneren ist ein Kern aus Hydrogel oder Silikongel, der formstabil bleibt.

Daneben bietet die Industrie auch Implantate an, die während des Eingriffs und auch später noch mit Kochsalz gefüllt werden können. Hierdurch ist eine individuelle Anpassung möglich, im ambulanten Folgeeingriff z.B. kann durch Aufsuchen der Füllstelle und weiterer Injektion steriler Kochsalzlösung das Volumen Ihren Wünschen angepasst werden.

Silikonimplantate ähneln in ihrer Struktur der natürlichen Brust. Kochsalzimplantate sind durch ihre Füllung härter und wirken bei Anfassen unnatürlicher. An Formen bietet die Industrie anatomische Varianten (ähneln einem Tropfen) sowie runde und ovale Implantate an, die je nach vorliegender Brustbeschaffenheit oder gewünschter Optik ausgewählt werden können. Nach einem Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren muss das Implantat erneuert werden.

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