Brustverkleinerung: Vorbereitung und Beratung

Brustverkleinerung

Wie bei allen ästhetischen Eingriffen ist vor dem Eingriff eine eingehende körperliche Untersuchung durch den behandelnden Arzt notwendig. Hierbei legt er vor allem großen Wert auf eine gynäkologische Vorsorge der Brust zum Ausschluss einer Entartung.

Im Aufklärungsgespräch werden Ihnen die verschiedenen Methoden sowie Risiken und Komplikationen erläutert. Dabei zeichnet der Chrirurg unter Umständen das Gewebe ein, welches er entfernen möchte, und photographiert den Ist-Zustand. An einer Computer-Simulation kann er Ihnen anschließend den Soll-Zustand demonstrieren, wodurch Sie bereits einen ersten Eindruck vom möglichen Ergebnis erhalten. Der Anästhesist bespricht im Anschluss die Narkose und klärt Allergien oder Unverträglichkeiten ab.

Viele Schönheitskorrekturen werden erst durchgeführt, wenn der oder die Betroffene die Volljährigkeit erreicht hat. Zum einen finden bis zum 18. Lebensjahr noch viele Wachstumsprozesse statt. Zum anderen ist die zu behandelnde Person dann für ihr Tun eigenverantwortlich und kann selbständig der OP zustimmen.

Generell werden Brustverkleinerungen in Vollnarkose durchgeführt. Hierdurch wird ein stationärer Aufenthalt von zwei bis drei Tagen unabdingbar. Daneben sind einige Vorbereitungen notwendig, die die Durchführung der Operation sowie den anschließenden Heilungsprozess beeinflussen können.

Sofern möglich, sollten Medikamente, die das Blut verdünnen, ca. zwei Wochen vor OP abgesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem Schmerzmittel. Auch der Genuss von Alkohol sollte weitestgehend gemieden werden. Die Haut der Brust darf keine Läsionen aufweisen. Auch der Gesundheitszustand spielt eine wesentliche Rolle. Erkältungen, Fieber oder Kreislaufprobleme können zu einem Verschieben des festgelegten Termins führen.

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