Eigenfettunterspritzung: Risiken und Komplikationen

Jeder Eingriff, egal wie schonend oder klein, birgt Risiken und Komplikationen, auf die Sie der Arzt hinweisen muss. Auch die Betäubungsform spielt dabei eine wesentliche Rolle. Daher sind eine gute Vor- und Nachsorge von oberster Priorität.

Vollnarkosen sind durch die heutigen Erkenntnisse wesentlich schonender als früher, können jedoch auch zu Unverträglichkeitsreaktionen führen. Dies macht sich vor allem durch Übelkeit und Erbrechen nach dem Eingriff bemerkbar. Auch der Kreislauf kann in Mitleidenschaft gezogen werden, hier drohen Schwindel und in sehr seltenen Fällen auch Kreislaufinstabilitäten.

Lokale Anästhetika sind sehr gut verträglich, können jedoch während der Injektion zu Rötungen oder allergischen Reaktionen auf das verwendete Betäubungsmittel führen.

Da es sich bei dem verwendeten Material um körpereigene Zellen handelt, ist mit einer Komplikation kaum zu rechnen. In sehr seltenen Fällen zeigen sich Überempfindlichkeitsreaktionen durch die Injektion oder im späteren Verlauf Verkapselungen. Dabei bildet der Körper eine Hülle um das neu hinzugefügte Fettgewebe, dieses wirkt starr und kann zu Verformungen führen. Wundheilungsstörungen zeigen sich vereinzelt bei Menschen, die unter Durchblutungsstörungen leiden oder einen Diabetes mellitus aufweisen.

Eine absolute Schmerzfreiheit kann bei keinem Eingriff gewährleistet werden. Die ausgelösten Empfindungen sind dabei auch abhängig von der Schmerzgrenze der jeweiligen Person. So kann bereits der Einstich der lokalen Betäubung Schmerzen verursachen. Diese entstehen daneben auch durch das Auffüllen mit den Fettzellen, da hier ein vermehrter Druck auf den behandelten Bereich ausgeübt wird.

Während der Heilungsphase sind Empfindungsstörungen und ein unangenehmes Druckgefühl normal, sie geben sich jedoch im Verlauf.

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