Eigenfettunterspritzung: Vorbereitung und Beratung

Wenn Sie sich für eine Eigenfettunterspritzung entschieden haben, sollten Sie die verschiedenen Medien nutzen, um den für Sie geeigneten Chirurgen zu finden. Neben der Recherche im Internet und dem Studium verschiedener Magazine, können Sie sich auch Rat bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Hausarzt holen.

Der Schönheitschirurg wird Sie zu einem ausführlichen Beratungsgespräch laden, bei dem er Ihre Wünsche berücksichtigt und diese mit dem sich präsentierenden Bild abgleicht. Unter Berücksichtigung der ästhetischen Komponente kann Ihnen der Arzt dabei auch andere Möglichkeiten aufzählen oder Ihnen sogar von dem Eingriff abraten.

Wichtig für den Arzt sind auch Ihre aktuelle Befindlichkeit, die Situation Ihres Umfeldes, mögliche Erkrankungen oder Allergien, einzunehmende Medikamente, die Auswertung Ihrer Vitalzeichen und Ihres Blutbildes sowie ggf. auch eine Röntgenaufnahme Ihrer Lunge.

Durch die eingehende körperliche Untersuchung der zu behandelnden Körperpartien verschafft sich der Chirurg einen detaillierten Überblick. Er prüft die Festigkeit des Bindegewebes und markiert mögliche Entnahmestellen zur Gewinnung von Fettzellen.

Anschließend erläutert der Mediziner Ihnen genau die verschiedenen Methoden und mit welchen Ergebnissen zu rechnen ist. Zum Teil demonstriert er dies anhand Vorher-Nachher-Bildern, zum Teil wird auch eine Computersimulation genutzt. Hierzu fertigt der Arzt Photos von Ihnen an, die er in das Computerprogramm einspeist. Unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche können diese Photos bearbeitet werden, um erzielbare Ergebnisse zu verdeutlichen.

Über die Narkoseform, mögliche Risiken und Probleme klärt Sie entweder der behandelnde Chirurg selbst oder ein hinzugezogener Anästhesist auf. Sind von Ihrer und von Seiten des Chirurgen alle Fragen geklärt, vereinbaren Sie einen OP-Termin. Zum Ende des Beratungsgespräches gibt Ihnen der Mediziner noch einige Verhaltensmaßnahmen an die Hand, die dazu dienen, den Termin nicht zu gefährden, die Risiken des Eingriffs so gering wie möglich zu halten und das Ergebnis zu optimieren.

Zu den Maßnahmen zählen vor allem das Eindämmen oder Absetzen nicht lebensnotwendiger Medikamente sowie die Meidung möglicher Erkältungsrisiken. Am OP-Tag sollten Sie nüchtern sein, dies bedeutet eine letztmalige Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit spätestens acht bis zehn Stunden vor dem Eingriff.

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