Haartransplantation

Haartransplantation

Aktuelle Studien zeigen, dass bereits im Alter von 25 Jahren jeder vierte Mann von Haarausfall betroffen ist. Da eine geminderte Haarfülle in der Gesellschaft immer noch mit einem höheren Alter oder als Zeichen von Unattraktivität gewertet wird, führt dies bei vielen Betroffenen zu geringerer Zufriedenheit mit ihrem Aussehen und Beeinträchtigung des Selbstbewusstseins.

Die Ursache für starken Haarausfall ist zumeist genetisch oder hormonell bedingt. Haarausfall hängt stark mit der Konzentration des Hormons Testosteron zusammen, welches erst mit der Pubertät in erhöhtem Maße produziert wird. Haarausfall beginnt deshalb in der Regel erst ab dem zwanzigsten Lebensjahr und lässt die Haarqualität bei vielen Männern anschließend stetig abnehmen. Haarausfall kann auch durch Störungen der physiologischen Prozesse des Körpers wie z.B. bei Diabetes mellitus, Morbus Crohn, Vitaminmangel, Unfälle und Verletzungen (z.B. Verbrennungen, Skalpierungsverletzungen entstehen.

Die genetisch bedingte Alopecia androgenetica zählt zu den häufigsten Formen des Haarausfalls. Der hohe Hormonspiegel des Steroids Dihydrotestosteron führt zu einer verkürzten Wachstumsphase bei vollständig ausgeprägten Haarfollikeln. Das Haar wächst nur noch wenige Millimeter bis Zentimeter und ist als Flaum auf der Kopfhaut sichtbar. Im Verlauf werden die nachwachsenden Haare immer dünner und feiner, bis letztendlich die betreffenden, für die Reifung verantwortlichen Follikel absterben. Diese Form des Haarausfalls zeigt sich vornehmlich bei Männern, meist schon ab dem 20. Lebensjahr. Bei Frauen kann es durch die Einnahme spezieller Medikamente und bei genetischer Disposition zum gleichen Beschwerdebild kommen.

Haartransplantion als wirksame Alternative

Meist versuchen Betroffene, mit handelsüblichen Mitteln aus der Drogerie oder der Apotheke den Ausfall zu stoppen. Dermatologen wählen spezielle Tinkturen oder orale Präparate, die z.B. den Steroidhormonspiegel senken oder das Wachstum fördern. Auch der Mediziner (Dermatologe) versucht, durch geeignete Präparate das Wachstum anzuregen. Der Erfolg der verschiedenen Therapien ist jedoch von vielen Faktoren abhängig und bleibt in vielen Fällen ohne sichtbares Ergebnis. In diesen Fällen kann eine Haartransplantation eine gute Alternative sein.

Ziel einer Haartransplantation

Ziel einer Haartransplantation ist es, dem Betroffenen ein natürlich wirkendes, volleres Haupthaar zu verschaffen und hierdurch für ein jüngeres, vitaleres Aussehen zu sorgen. Dabei wird auf das gesunde Haupthaar zurückgegriffen, welches in unterschiedlichen Verfahren in die kahlen Stellen implantiert wird. Die Eigenhaartransplantation gilt mittlerweile als eine der häufigsten Schönheitskorrekturen beim Mann und erfreut sich auch bei Frauen mit Haarproblemen einer zunehmenden Beliebtheit.

Ablauf und Methoden

Durch eine schonende Behandlung von erfahrenen Fachärzte werden Ihnen gesunde und nicht vom Haarausfall betroffene Haarwurzeln zu den ehemals behaarten Bereichen Ihres Kopfes verpflanzt. Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant und unter Narkose durchgeführt.

Finanzierung und Kosten

Eigenhaartransplantationen werden in der Regel nicht von der eigenen Krankenkasse übernommen. Viele Praxen bieten heute jedoch die Möglichkeit einer Ratenzahlung zu günstigen Konditionen.