Haartransplantation: Vorbereitung

Haartransplantation

Der behandelnde Schönheitschirurg wird eine eingehende Untersuchung durchführen. Hierzu gehört auch das Gespräch, bei dem die familiäre Situation sowie erbliche Vorbelastungen geklärt werden. Stress oder seelische Leiden z.B. wirken sich negativ auf das Haarwachstum aus und können einen Schlüssel für plötzlichen Haarausfall darstellen.

Daneben ist die Analyse von Kopfhaut und Haar sehr wichtig. Hier lassen sich Mangelerscheinungen oder Störungen der Zellneubildung erkennen. Durch eine Auswertung des Blutbildes kann der Arzt sich ein genaues Bild über Ihren Gesundheitszustand machen.

Liegen die Ergebnisse aller Untersuchungen vor und ist der Haarausfall nicht auf eine ernsthafte Erkrankung zurückzuführen, wird der Mediziner Ihnen die verschiedenen Verfahren erläutern. Neben gängigen Methoden bieten viele Kliniken ein für sie spezielles, modifiziertes Transplantationsverfahren an.

Die dabei anfallenden Kosten richten sich nach Aufwand und liegen zwischen ca. 3000 und 10.000 Euro. Die Analyse von Haar und Kopfhaut erlaubt eine erste Prognose zum Erfolg der Behandlung. Daneben ist die Darstellung der Risiken und möglichen Komplikationen für ein gutes Beratungsgespräch unerlässlich.

Haartransplantationen werden ambulant und unter lokaler Betäubung (bei vollem Bewusstsein) durchgeführt, die genaue Bedeutung dieses Verfahrens erläutert Ihnen entweder der Chirurg oder ein Anästhesist.

Haben Sie sich mit dem Chirurgen zusammen für ein Verfahren entschieden, wird ein Termin vereinbart. Sie erhalten einige Verhaltensregeln an die Hand, die sie kurz vor dem Eingriff unbedingt beherzigen sollten, um diesen nicht zu gefährden. Die Kopfhaut muss intakt sein. Auf Färbungen, Tönungen oder die neuen Methoden zur Abdeckung grauer Haare beim Mann oder bei der Frau sollte vorläufig verzichtet werden.

Das Haar sollte nicht geschnitten werden, so dass die Entnahmestellen gegebenenfalls bedeckt werden können. Die Einnahme blutverdünnender Medikamente sollte ca. vierzehn Tage vor der OP eingedämmt werden, sofern keine Lebensnotwendigkeit besteht. Am Tag der Transplantation ist auch auf den Genuss von Kaffee oder Nikotin zu verzichten.

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