Facelifting: Nachsorge und Heilung

Facelifting

Verläuft die Wundheilung komplikationslos können Sie nach zwei bis maximal drei Tagen nach Hause entlassen werden. Während des stationären Aufenthaltes wird das Ergebnis regelmäßig kontrolliert, der Verlauf wird überwacht. Dabei erfolgt bereits am Tag der OP die erste Mobilisation, um Ihren Kreislauf in Schwung zu bringen. Die Drainagen werden bei unauffälligem Verlauf am Folgetag entfernt.

Zuhause müssen Sie dann einige Verhaltensregeln berücksichtigen. Hierzu zählt vor allem die körperliche Schonung. Bei einem nach vorne gebeugten Kopf erhöht sich der Druck in den Gefäßen, es kann zu Nachblutungen kommen. Auch das Heben und Tragen schwerer Gegenstände ist für ca. zwei Wochen zu vermeiden. Eine leichte Oberkörperhochlage beim Liegen fördert den Abtransport von Sekreten und Flüssigkeiten, Hämatome und Schwellungen werden rascher abgebaut.

Duschen ist nach zwei bis drei Tagen wieder möglich, dabei sollte kein harter Wasserstrahl auf das OP-Gebiet treffen. Sportliche Aktivitäten sind für den ersten Monat untersagt.
Daneben sollten Gesicht und Hals in den ersten Wochen keiner Sonneneinstrahlung oder starken Hitze ausgesetzt werden.

Der Genuss von Nikotin wirkt sich negativ auf den Wundheilungsprozess aus. Ebenso die Einnahme bestimmter Medikamente. Fördernd dagegen sind eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die Meidung von Stress sowie eine regelmäßige Pflege der Narbenregionen mit z.B. ölhaltigen Lotionen. Rötungen können bis zur vollständigen Abheilung mit getönten Kosmetika abgedeckt werden.

In regelmäßigen Abständen sind Kontrolluntersuchungen beim Arzt notwendig. Dieser begutachtet den Heilungsprozess und protokolliert mögliche Veränderungen. Bei konsequenter Einhaltung der Maßnahmen ist die Heilung nach ca. sechs Monaten vollständig abgeschlossen. Erst dann ist auch das endgültige Ergebnis sichtbar.

Anzeige