Fettabsaugen: Vorbereitung und Beratung

Fettabsaugung

Da sich bis zum Erreichen der Volljährigkeit häufig noch Veränderungen in der Figur ergeben, ist eine Durchführung erst ab dem 18. Lebensjahr sinnvoll. Bei der Wahl des geeigneten plastisch-ästhetischen Chirurgen können Sie sich sowohl im Internet, in Fachzeitschriften als auch beim Arzt Ihres Vertrauens beraten lassen.

Der Eingriff ist wahlweise in lokaler Betäubung oder aber in Vollnarkose durchführbar und wird mittlerweile auch vielfach ambulant angeboten. Einige Kliniken raten zu einem ein- bis zweitägigen stationären Aufenthalt, um bei Komplikationen frühestmöglich eingreifen zu können.

Der Sie beratende Arzt verschafft sich zuerst einen Eindruck von der „Problemzone“. Dabei kommt es durchaus vor, dass er ihnen von einem Eingriff abrät und stattdessen andere Methoden vorschlägt, die er als ebenso erfolgversprechend ansieht.

Kommt er zu dem gleichen Ergebnis wie Sie, wird er Ihnen die Methode genau erläutern und dabei auch auf die Risiken und Komplikationen eingehen. Danach zeichnet er die zu behandelnde Stelle mit einem Filzstift ein und fertigt ein Photo an, um den Vorher-Nachher-Vergleich dokumentieren zu können.

Wichtig für den Arzt ist die genaue Information über ihren Gesundheitszustand, Ihre Gewohnheiten, Allergien und über einnahmepflichtige Medikamente. In der Regel erfolgt eine Laborauswertung der relevanten Parameter. In gemeinsamer Absprache mit einem Anästhesisten können Sie, unter Berücksichtigung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Betäubungsformen, die für Sie geeignete Narkoseart auswählen. Eine lokale Betäubung ermöglicht es intraoperativ, nicht nur von der Vorderseite an Problemzonen zu gelangen.

Durch Drehen auf den Bauch können anschließend die Rückseiten der Oberschenkel, das Gesäß oder die Waden behandelt werden. Diese Option ist bei einer Vollnarkose nur erschwert gegeben und führt zum Teil zu zwei Eingriffen an unterschiedlichen Tagen. Mit Beendigung des Beratungsgesprächs erhalten Sie einen OP-Termin sowie einige Verhaltensregeln, die Sie beherzigen sollten.

Hierzu zählen der Verzicht auf Alkohol und Nikotin ab ca. vierzehn Tage vor OP sowie die Reduktion oder die Meidung blutverdünnender Medikamente (sofern möglich). Ihr Gesundheitszustand sollte entsprechend gut sein, Erkältungen oder Fieber gefährden den OP-Termin. Falls Sie den Eingriff ambulant durchführen lassen, sollten Sie in Begleitung einer weiteren Person zur OP erscheinen, damit Ihr Heimweg gesichert ist.

Anzeige