Hyaluronsäure Kosten

Durch die Behandlung mit Hyaluronsäure entstehen neben finanziellen Ausgaben auch Kosten anderer Art. Der ständige Wunsch, die einmal erreichte Verbesserung der eigenen Optik zu erhalten, erzeugt subjektive Abhängigkeiten. Nur in seltenen Fällen, wenn die Hyaluronsäure bei der Therapie von Erkrankungen eingesetzt wird, beteiligen sich die Krankenkassen an den Kosten.

Für eine sinnvolle Kosten-Nutzen-Kalkulation müssen Sie alle Einflussfaktoren in Ihrer individuellen Berechnung berücksichtigen. Während die konkreten Kosten für Injektionen, Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel mit Hyaluronsäure leicht zu erfassen sind, kann die Erhebung indirekter Kosten schwieriger sein. Auch der Kalkulationszeitraum hat einen beträchtlichen Einfluss auf die Höhe der Kosten. Einzig die Behandlung teilweise schwerwiegender Krankheiten mit der körpereigenen Substanz kann schon kurzfristig mit einer positiven Kostenbilanz abgeschlossen werden.

Geringe Kosten der medizinischen Anwendung

In der nicht-ästhetischen Heilkunde überwiegen die Vorteile der Behandlung mit Hyaluronsäure die möglichen Kosten. Der Wirkstoff wird bei der Therapie von

  • Arthrose,
  • Bandscheibenproblemen,
  • Narbendeformierungen,
  • Schuppenflechte,
  • Harninkontinenz,
  • Reflux,
  • trockenen Augen und bei
  • chirurgischen Eingriffen am Auge sowie
  • Wundbehandlungen

zur Linderung und Heilung eingesetzt. In den meisten genannten Fällen übernimmt die Krankenkasse mindestens einen Teil der Kosten.

Zeit steigert die Kosten

Hyaluronsäure ist resorbierbares Material, wodurch Nachbehandlungen in regelmäßigen Abständen notwendig werden.

  • Faltenbehandlungen,
  • Lippenvergrößerungen und
  • Brustvergrößerungen

müssen im Abstand von drei bis sechs Monaten wiederholt werden, um den gewünschten Effekt aufzufrischen. Dabei werden jedes Mal die vollen Kosten fällig, so dass bereits nach wenigen Jahren hohe und sehr hohe Beträge zu Buche schlagen.

Auch bei der Anwendung von Cremes und anderen Kosmetika mit Hyaluronsäure steigert die Zeit durch den entstehenden Gewöhnungseffekt die Kosten in beträchtlichem Ausmaß. Das faltenreduzierte und frische Aussehen der Haut lässt in der Regel schon nach kurzer Zeit nach, wenn Sie die entsprechenden Produkte absetzen.

Risiken als Kostenfaktor

Mit jeder neuen Behandlung nehmen Sie erneut die Risiken von Nebenwirkungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf sich. Außerdem kann die subjektive Abhängigkeit von Behandlungen und Pflege mit Hyaluronsäure zu einem stark auf Äußerlichkeit reduzierten Selbstbild führen. Hinzu kommt das finanzielle Risiko, das sich ergibt, wenn sich durch die ästhetische Behandlung Folgeschäden ergeben. Bei Erkrankungen, die ursächlich auf Schönheitsbehandlungen zurückzuführen sind, müssen Sie die entstehenden Kosten ganz oder teilweise selbst tragen, da die Krankenkassen die Folgekosten nicht übernehmen.

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