Kinnkorrektur: Nachsorge und Heilung

Kinnkorrektur

In den meisten Fällen wird eine Kinnkorrektur ambulant durchgeführt. Haben Sie sich für eine Vollnarkose entschieden oder wurde aus dem Beckenbereich Knochen gewonnen, bietet sich zur intensiven Überwachung ein Aufenthalt in der Klinik für ein bis zwei Tage an.

Bevor Sie die Klinik verlassen, begutachtet der behandelnde Arzt noch einmal den Wundbereich. Eine eventuell eingelegte Drainage wird entfernt. Der Druckverband wird meist mit dem Termin zum Fäden-ziehen (ca. nach ein bis zwei Wochen) gelöst.

Zuhause sollten Sie den Kinnbereich kühlen. Hierzu stehen verschiedene Kühlakkus oder auch die einfache Variante des Eisbeutels zur Verfügung. Der Mund sollte nur wenig belastet werden. Sprechen und starke Kaubewegungen reduzieren den Heilerfolg. Die ersten vierzehn Tage sind daher z.B. weiche Speisen zu bevorzugen.

Für den optimalen Heilungsprozess ist eine gute Mundhygiene Voraussetzung. Bakterien können durch Nahrung, Getränke und mangelnde Zahnpflege in den Wundbereich gelangen. Es droht eine Infektion mit Rötung, Schwellung, Überwärmung und unter Umständen auch Fieber und Eiterbildung.

Durch Nikotin und bestimmte Medikamente ziehen sich Gefäße zusammen, die dadurch entstehende Minderdurchblutung gefährdet die regelhafte Wundheilung. Sportliche Aktivitäten sind nach drei bis vier Wochen wieder möglich.

Um die Heilung nicht zu gefährden, sollten Sie in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle beim Arzt erscheinen. Hierbei wird der Wundbereich auf Auffälligkeiten hin inspiziert. Daneben kann der Arzt überprüfen, ob das Ergebnis dem von Ihnen gewünschten Bild entspricht.

Das Endergebnis präsentiert sich nach einigen Monaten. Dann ist der Wundbereich ausgeheilt, Schwellungen und Hämatome haben sich vollständig zurückgezogen.

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