Lippenvergrößerung: Nachsorge und Heilung

Lippenvergrößerung

Bereits am Folgetag möchte sich der Arzt vom vorläufigen Ergebnis überzeugen. Hier lassen sich auch drohende Komplikationen erkennen und behandeln. Generell ist eine gute Nachsorge wichtig. Bedingt durch den relativ geringen Aufwand des Eingriffs sind jedoch nur wenige Verhaltensregeln zu beachten, um ein gutes Endergebnis zu ermöglichen.

Verzichten Sie, sofern möglich, während der Heilungsphase in der kommenden Woche auf den Genuss von Nikotin. Auch die übermäßige Beanspruchung der Lippen (z.B. Küssen, herzhaftes Lachen) sollte gemieden werden, da hierdurch Druck und Zug auf den Bereich ausgeübt werden.

Tupfen Sie nach dem Waschen den Bereich trocken und verwenden Sie eine gut verträgliche Creme, um den Heilungsprozess zu fördern. Auf das Tragen von Lippenstift sollte so lange verzichtet werden, wie die Einstichstellen nicht abgeheilt sind. Die Substanzen im Make-up können die Poren verstopfen und Infektionen fördern.

In der ersten Zeit kann der neu geformte Mund dazu führen, dass Sie ein verändertes Empfindungsvermögen haben oder Sie der Meinung sind, dass die Lippen Ihnen nicht gehorchen. Trinken und Essen oder das Öffnen des Mundes kann durchaus zu seltsamen Situationen führen, die sich aber rasch durch Umgewöhnung geben.

Lassen die neuen Empfindungen im Verlauf nicht nach oder entdecken Sie Unregelmäßigkeiten, sollten Sie zur Abklärung erneut den behandelnden Arzt aufsuchen. Dieser kann Ängste und Zweifel nehmen oder geeignete Maßnahmen zur zügigen Behandlung anwenden.

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