Lippenvergrößerung: Risiken und Komplikationen

Lippenvergrößerung

Eine Lippenkorrektur durch Injektion gilt als kleiner, unkomplizierter Eingriff. Jedoch muss der behandelnde Arzt auch hier auf mögliche Risiken und Komplikationen eingehen, auch wenn allesamt kaum auftreten.

In seltenen Fällen ist eine Unverträglichkeitsreaktion auf das Lokalanästhetikum zu beobachten. Hierdurch kann z.B. die Wirkung herabgesetzt werden, was sich in Schmerzen während des Eingriffs äußert. Auch ein brennendes Gefühl während der Betäubung ist möglich.

Je nach verwendeter Substanz zum Lippenaufbau sind allergische Reaktionen möglich. Dies zeigt sich vor allem bei Kollagen, weshalb diese Methode nicht mehr so häufig genutzt wird oder erst nach ausführlicher Testung am Patienten zur Anwendung kommt.

Die Substanzen weisen unterschiedliche Eigenschaften auf. So sind Kollagene und Hyaluronsäure relativ weich, während Fettzellen z.B. einen eher festen Charakter besitzen. Hierdurch sind Verhärtungen im Lippenbereich möglich, die zu einem unebenen Bild führen.

Im Bereich der Einstichstellen kann es zu einer winzigen Narbenbildung kommen, die sich als Erhebung auf der Lippe oder am Lippenrand präsentiert. Infektionen in diesem Bereich sind auf eine unzureichende Pflege bzw. Hygiene zurückzuführen.

Ein Risiko der Lippenkorrektur liegt vor allem in der möglichen Unzufriedenheit des erzielten Ergebnisses. Durch die anfänglichen Schwellungen, die zum Teil auch Schmerzen, Druck oder Empfindungsstörungen verursachen können, darf man sich nicht irritieren lassen.

Das endgültige Resultat zeigt sich erst nach ein bis zwei Wochen. Dabei kann durchaus die Meinung entstehen, dass die Lippen nicht ausreichend gefüllt seien oder aber sie überproportioniert wären. Da die Füllung der Lippen kein dauerhafter Zustand ist, wird sich das Bild im Verlauf angleichen. Eine zu geringe Füllung kann direkt nachbehandelt werden.

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