Magenballon: Kliniken & Ärzte

Magenballon

Viele Kliniken, auch Schönheitskliniken, bieten für die Behandlung mit einem Magenballon Betreuungspakete, bei denen Sie vom einfachen Einsetzen bis zu unterschiedlich umfangreichen Ernährungsberatungen und Nachbetreuungen wählen können. Auch Fachärzte vor Ort können den gewünschten Magenballon einsetzen und eine qualifizierte Nachbetreuung gewährleisten. Vor diesem Spektrum möglicher Behandlungsvarianten bieten Adipositas-Selbsthilfegruppen und Patientenvereinigungen gute Informationsmöglichkeiten und hilfreiche Erfahrungsberichte.

Erster Ansprechpartner für Ihren Wunsch nach einem Magenballon ist Ihr Hausarzt, denn ohne eine kompetente medizinische Betreuung und Hilfestellung ist die Magenverkleinerung inklusive begleitender Diät nicht ratsam. Wenn Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt aufgrund Ihrer bisherigen Krankengeschichte das Einsetzen des Magenballons befürwortet, werden Sie an einen spezialisierten Facharzt, beispielsweise Internistinnen und Internisten mit der Facharztqualifikation für Gastroenterologie, überwiesen.

Gesprächsvorbereitende Informationen über Ernährungsberatung, Risiken des Übergewichts und alternative Diättherapien finden Sie hier:

  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung
  • Deutsches Institut für Ernährungsforschung
  • Deutsches Ernährungsberatungs- und -informationsnetz
  • Deutsche Adipositas Gesellschaft

Themen für das Beratungsgespräch

Mit Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt für Ernährungsmedizin klären Sie im ausführlichen Beratungsgespräch, ob Ihr Übergewicht mit einem Magenballon behandlungsfähig ist. Nutzen Sie das Gespräch dazu, auch allgemeine Fragen zur Gewichtsreduktion und zu Magenverkleinerungen erschöpfend beantworten zu lassen:

  • Welche Vor- und Nachteilen bieten die Behandlungsalternativen Gastroplastik, Magenband und Magen-Bypass?
  • Mit welchen konservativen Methoden der Gewichtsreduktion (Diät, Sport, Psychotherapie) haben Sie Erfahrungen?
  • Welche gesundheitlichen Beeinträchtigen bestehen bei Ihnen wegen Ihres Übergewichts?
  • In welchem Zeitraum ist Ihr Übergewicht entstanden und sind Erkrankungen oder Medikamente als Ursache auszuschließen?
  • Wie hoch soll die geplante Gewichtsreduktion ausfallen und welche positiven Gesundheitseffekte sind realistisch zu erwarten?
  • Wie hoch ist Ihr Body-Mass-Index (BMI) und wie beurteilt Ihr Arzt die weiteren Maßzahlen sowie Ihren gesundheitlichen Allgemeinzustand?
  • Wie verteilt sich Ihr Fett und besteht ein erhöhtes Erkrankungsrisiko durch einen ungünstigen Taille-Hüfte-Quotienten von mehr als 0,85 (bei Frauen) beziehungsweise 1 (bei Männern)?
  • Welche Begleitprogramme zum Magenballon befürwortet Ihr Arzt und welche ernährungsmedizinischen Beratungen bietet er an?
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