Narbenbehandlung: Risiken und Komplikationen

Die Behandlung von Narbengewebe bietet zwei generelle Formen, die invasive und die nicht-invasive Korrektur. Hiernach richten sich auch die möglichen Risiken und Komplikationen.

Nicht-invasive Behandlungswege sind generell risikoarm. Die zuvor erwähnten Methoden führen vermehrt zu Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz, sind jedoch kaum mit Schmerzen oder Wundheilungsstörungen verbunden. Ein operativer Eingriff stellt dagegen immer ein erhöhtes Risiko dar. Durch die Eröffnung der Haut sind Wundheilungsstörungen und Infektionen möglich. Die Exzision von tiefem Gewebe kann Blutungen verursachen, die sich in Form von Hämatomen und Schwellungen unter der Haut zeigen.

Schmerzen sind nicht ausgeschlossen, lassen sich jedoch gut medikamentös behandeln. Ein nicht immer kalkulierbares Risiko ist der Verlauf der Ausheilung. So kann es dazu kommen, dass sich das neue Narbengewebe identisch zum entfernten ausbildet, oder aber dass der Zug auf das Gewebe zu einer Verstärkung der Narbe (und somit Verschlechterung im Vergleich zum Ausgangszustand) führt.

Generelle Komplikationen können durch Unverträglichkeiten des Narkosegases oder des Lokalanästhetikums auftreten, was sich häufig in einem Unwohlsein mit Übelkeit und Erbrechen äußert.

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