Nasenkorrektur: Nachsorge und Heilung

Nasenkorrektur

Am Tag der OP sollten Sie sich ausruhen. Eine Mobilisation ist mit Unterstützung möglich, dabei sollten Sie den Kopf erhoben halten und sich nicht bücken. Ein leichter Kopfschmerz ist normal, dieser geht eigenständig, kann aber auch mit milden Präparaten behandelt werden.

Am Folgetag wird die Tamponade entfernt, Blutkrusten und Verstopfungen können mit einer milden Lösung entfernt werden. Auch Duschen ist möglich, dabei muss der Nasengips abgedeckt sein. Sind keine Auffälligkeiten zu beobachten, dürfen Sie die Klinik verlassen.

Im umliegenden Gewebe kommt es zu Schwellungen und Hämatomen, die gesamte Gesichtshaut fühlt sich gespannt an und schmerzt leicht. Kühlung bringt hier Linderung.

Das Heben und Tragen schwerer Gegenstände ist zu vermeiden, ebenso Bücken, Naseschnäuzen, Grimassen schneiden und sportliche Aktivitäten (diese sind nach vier bis sechs Wochen wieder möglich). Beim Zähne putzen sollte die Oberlippe nicht zu stark nach oben gezogen werden.

Nach einer Woche erfolgt die erste Inspektion beim Arzt. Die Gipsschiene wird hierbei entfernt. Entweder wird sie erneuert oder die Nase wird mit Stützpflastern in Form geklebt. Sie erhalten dann eine Gipsschiene für die Nacht, die Sie noch zwei Wochen im Schlaf tragen müssen.

Auch nach Entfernung des Gipses ist der Nasenbereich zu schonen. Vermeiden Sie eine zu starke Hitze oder Kälte, drücken Sie nicht den Wundbereich und schlafen sie vornehmlich auf dem Rücken. Wenn möglich behalten Sie den Verzicht auf Alkohol und Nikotin bei, dies beschleunigt den Heilungsprozess.

Wenn Sie eine Brille tragen, müssen Sie entweder in den ersten Wochen auf diese verzichten oder auf Kontaktlinsen umsteigen.

Weitere Kontrolluntersuchungen vereinbart der Arzt je nach Heilungsverlauf. Schwellungen und Hämatome sind in den meisten Fällen nach ca. vierzehn Tagen abgeklungen, eine vollständige Ausheilung ist häufig nach ca. zwei Monaten zu beobachten.

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