Nasenkorrektur: Risiken und Komplikationen

Nasenkorrektur

Jede Operation birgt Risiken oder kann zu Komplikationen führen. Dies gilt auch für Routineeingriffe, zu denen die Nasenkorrektur mittlerweile zählt. Schwellungen und Blutergüsse sind nach dem Eingriff üblich. Trotz der intensiven Aufklärung und Abklärung vor der OP kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen auf die verwendeten Betäubungssubstanzen kommen. Diese zeigen sich z.B. durch Übelkeit und Erbrechen.

In der Regel bleibt der intraoperative Blutverlust gering. In Ausnahmefällen können jedoch auch starke Blutungen auftreten, zum Teil erst Stunden nach dem Eingriff.

Taubheitsgefühle sind meist temporär, sie entstehen durch Läsionen von Nervenstrukturen. Ebenso verhält es sich mit Berührungsempfindlichkeiten.

Infektionen sind unter anderem ein Hinweis auf Keimbesiedelung. Eine zu lang belassene Tamponade, unzureichende Hygiene, unsauberes Arbeiten intraoperativ sowie verschiedene Grunderkrankungen begünstigen die Entstehung.

Implantate können verrutschen oder abgestoßen werden. Zur Entfernung ist ein Zweiteingriff notwendig, damit sich das Gewebe wieder beruhigen kann.

Leichte Verformungen oder Dellen sind in den meisten Fällen durch die Schwellung oder kleinere Entzündungsreaktionen verursacht. Sie geben sich im Verlauf des Heilungsprozesses meist eigenständig und bedürfen nur in sehr seltenen Fällen der Behandlung. In ebenfalls sehr seltenen Fällen kann der Tränenkanal in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies muss operativ korrigiert werden.

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