Nasenkorrektur: Vorbereitung und Beratung

Nasenkorrektur

Bei der Entscheidung zu einer Nasenkorrektur sollten Sie sich von einem Facharzt oder Spezialisten beraten lassen. Eine fehlerhaft durchgeführte Korrektur kann das gesamte Erscheinungsbild negativ beeinflussen und den eventuell vor dem Eingriff schon vorhandenen Leidensdruck verstärken.

Ein Facharzt für plastische Chirurgie kann Ihnen durch seine Erfahrung zu dem Ergebnis verhelfen, dass Sie sich vorstellen. In der eingehenden Beratung klärt der Mediziner zuerst die für Sie bestehenden Probleme ab. Was stört Sie an Ihrer Nase, was möchten Sie verändern und welches Ziel streben Sie an? Die Nase wird begutachtet, dabei äußert der Mediziner eventuell auch seine persönliche Meinung, bei der er entweder Ihre Empfindungen nachvollziehen kann oder Ihnen von dem Eingriff abrät.

Anhand von Bildern mit verschiedenen Nasen vor und nach dem Eingriff wird Ihnen das mögliche Ergebnis demonstriert, auch eine Computersimulation mit einem von Ihrer Nase gefertigten Photo ist dabei möglich. Der Arzt stellt Ihnen die verschiedenen Methoden vor und geht auch auf die möglichen Risiken und Komplikationen des Eingriffs ein.

Im Gespräch werden familiär gehäuft in Erscheinung tretende Erkrankungen sowie Ihr eigenes Befinden genau hinterfragt. Der Mediziner überzeugt sich daneben auch durch verschiedene Untersuchungen von der Durchführbarkeit des gewählten Eingriffs. Hierzu zählen die Inspektion der Nasenhöhle mit dem Rhinoskop, die Röntgendarstellung des Knochenbaus der Nase und eine Laborauswertung Ihres Blutbildes. EKG- und Blutdruckkontrolle sind ebenfalls wichtig, sie dienen, neben Größe und Gewicht, dem Anästhesisten bei der Auswahl des geeigneten Narkoseverfahrens.
Sie sollten lebensnotwendige Medikamente und bekannte Allergien erwähnen, hierdurch lassen sich mögliche intra- und postoperative Probleme vorzeitig vermeiden.

Um eine Nasenkorrektur durchführen zu können, muss die Nase einige Kriterien aufweisen. Die Haut darf nicht zu derb oder zu gespannt sein, große Poren vermindern ein gutes Heilungsergebnis. Eine sehr große Nase weist nach einer Verkleinerung überschüssige Haut auf. Die Schnittführung geht von den Nasenlöchern aus und erlaubt nur die Entfernung von wenig Gewebe. Hierdurch können große Nasen nicht immer so klein gestaltet werden, wie es die betroffene Person sich wünscht. Die Beschaffenheit von Knorpel und Knochen sowie die Durchblutung sind ebenfalls wichtig.

Sind alle Fragen zu Ihrer Zufriedenheit geklärt, vereinbaren Sie einen OP-Termin. Bei einer Nasenkorrektur müssen Sie mit anfallenden Kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro rechnen. Liegt ein medizinisches Problem vor, kann unter Umständen die Krankenkasse um Unterstützung oder vollständige Finanzierung gebeten werden.

Zum Abschluss erhalten Sie noch einige Ratschläge und Verhaltensanweisungen für die Zeit kurz vor dem Eingriff. Diese dienen Ihrer Sicherheit und unterstützen das gute Gelingen der Nasenkorrektur.
Nicht lebensnotwendige Medikamente sollten ca. eine Woche vor dem Eingriff abgesetzt werden. In Absprache mit Ihrem Hausarzt sollte die Überlegung erfolgen, auf blutverdünnende Präparate bereits zwei Wochen vor OP zu verzichten (hierdurch lassen sich Blutungen verringern). Reduzieren Sie den Genuss von Alkohol und Nikotin auf das möglichste Maß. Vermeiden Sie Verletzungen der Haut oder Erkältungen, hierdurch müsste der OP-Termin verschoben werden.

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