Oberarmstraffung: Vorbereitung und Beratung

Wenn Sie sich für eine Oberarmstraffung entschieden haben, sollten Sie sich eingehend beraten lassen. Die Auswahl an Anbietern ist groß, die Wahl des geeigneten Chirurgen kann aber durch Recherche im Internet, Internetforen, Austausch mit bereits behandelten Menschen, Nachfrage bei Krankenkassen oder Empfehlung des Hausarztes eingeschränkt werden.

Der Sie behandelnde Arzt wird ein ausführliches Beratungsgespräch anbieten. Hier klärt er zuerst die aktuellen Gegebenheiten, mögliche Krankheiten und das von Ihnen gewünschte Ziel ab. Er verschafft sich einen Eindruck vom Hautzustand und überprüft das Gewebe. Nach Ermittlung Ihrer Körpergröße und Ihres Gewichtes zeichnet er auf der schlaffen Haut die Regionen ein, die er entfernen möchte.

Voraussetzung für die Durchführbarkeit ist, dass Sie eine mögliche Gewichtsreduktion bereits abgeschlossen haben. Ein weiterer Gewichtsverlust könnte nach dem Eingriff zu einem erneuten Auftreten des Problems führen. Fettdepots sollten möglichst klein sein (bei größeren Fettdepots muss erst eine Fettabsaugung erfolgen).

Anhand von Vorher-Nachher-Bildern demonstriert der Arzt die möglichen Ergebnisse. Er erklärt Ihnen den genauen Ablauf des Verfahrens und geht dabei auch auf mögliche Risiken und Komplikationen ein. In Zusammenarbeit mit einem Anästhesisten wird das Narkoseverfahren gewählt. Während Liposuktionen in lokaler Betäubung durchführbar sind, ist bei Oberarmstraffungen die Vollnarkose das geeignete Narkoseverfahren.

Geben Sie in dem Beratungsgespräch Allergien und einzunehmende Medikamente an. Diese finden bei der Narkose und beim Eingriff Berücksichtigung. Um ein detaillierteres Bild Ihres Gesundheitszustandes zu erhalten, ist (neben EKG, Blutdruckmessung und einer Lungenaufnahme) auch eine Labordiagnostik notwendig.

Richten Sie sich auf einen stationären Aufenthalt von ein bis zwei Tagen ein. Die Kosten für den Eingriff liegen, je nach Aufwand, zwischen 1.000 und 3.500 Euro und werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

Nach Vereinbarung eines OP-Termins erhalten Sie abschließend einige Verhaltensregeln an die Hand, die für ein gutes Gelingen des Eingriffs von Vorteil sind. Hierzu zählen ein intakter Hautzustand, das Vermeiden einer Erkältung sowie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Nicht lebensnotwendige Medikamente sollten ein bis zwei Wochen vor OP abgesetzt werden, vor allem Präparate, die die Konsistenz des Blutes verändern (z.B. Schmerzmittel). Einen Tag vor dem Eingriff sollten Sie sich die Achselhaare rasieren, sie stellen ein Hygieneproblem bei der OP dar.

Anzeige