Oberschenkelstraffung: Nachsorge und Heilung

Oberschenkelstraffung

Noch am Abend des OP-Tages kontrolliert der Arzt den Sitz der Verbände, registriert die Fördermenge der Drainagen und fragt nach dem Befinden. Sie erhalten auf Wunsch eine Schmerzmedikation, um die durch die Manipulation am Gewebe verursachten Beschwerden zu lindern.

Am Folgetag werden die Drainagen bei Unauffälligkeit entfernt. Der Chirurg öffnet die Verbände, überprüft die Naht und das umliegende Gewebe und legt den Verband neu an. Ziegen sich keine Auffälligkeiten, dürfen Sie die Klinik verlassen.

Um den Heilungsprozess zu unterstützen, sind einige Verhaltensregeln und Maßnahmen notwendig. Schonen Sie sich so viel wie möglich, liegen Sie viel und vermeiden Sie das Heben und Tragen von Gegenständen. Das Hinhocken führt zu einer Dehnung des Wundbereichs und kann zu einem Aufreißen des noch empfindlichen Gewebes führen. Schnelles Laufen oder ruckartige Bewegungen sind in den ersten Wochen zu unterlassen.

Nutzen Sie die regelmäßigen Kontrollbesuche beim Arzt, hierdurch lassen sich Unregelmäßigkeiten rasch erkennen und behandeln. Der Verband kann nach einer Woche entfernt werden, die Fäden werden nach ca. zwei Wochen gezogen, dann sind auch Schwellungen und Hämatome meist abgeklungen. Zum Schutz der Haut und um die Formung zu unterstützen, erhalten Sie Kompressionsstrümpfe, die Sie möglichst kontinuierlich die nächsten Wochen tragen sollten. Der Bereich der Narbe lässt sich durch eine gute Pflege und verschiedene Cremes fein und geschmeidig halten.

Nach ca. anderthalb Monaten können Sie mit sportlichen Aktivitäten beginnen. Hier bietet sich ein gezieltes Beintraining an, um die Muskulatur zu formen und das Ergebnis weiter zu verbessern.
Das Endresultat lässt sich bereits nach wenigen Monaten beurteilen, eine abgeschlossene Narbenbildung dauert dagegen zwischen sechs Monate und anderthalb Jahre.

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