Ohrenkorrektur: Vorbereitung und Beratung

Ohrenkorrektur

Um den geeigneten plastischen Chirurgen zu finden, sollten Sie sich eingehend informieren. Hierzu stehen Ihnen die verschiedenen Medien sowie Ihr Hausarzt zur Verfügung, der Sie bei der Wahl unterstützen kann.

Der plastische Chirurg bittet Sie zu einem ausführlichen Beratungsgespräch. Dabei betrachtet er zuerst die Ohren und gibt einen ersten Eindruck (unter Berücksichtigung der ästhetischen Komponente) wieder. Durch eine eingehende Untersuchung verschafft sich der Mediziner einen Überblick über erzielbare Lösungen. Dabei befragt er Sie auch nach Ihrem Alltag, bekannten Erkrankungen und Allergien sowie den für Sie relevanten Problemen, die durch die Ohren entstehen.

Von Interesse sind daneben die Kontrolle der Vitalzeichen, die Auswertung des Labors sowie unter Umständen eine Röntgenaufnahme des Schädels, um knöcherne Läsionen des Schädels oder verdrängende Prozesse hinter dem Ohr (z.B. einen Tumor) ausschließen zu können.

Anschließend erklärt der Chirurg Ihnen das Verfahren und demonstriert durch Vorher-Nachher-Bilder mögliche Erfolge. Dabei fertigt er auch Bilder Ihrer Ohren an, um das Ergebnis nach der OP deutlich darstellen zu können. Er weist auf mögliche Risiken und Komplikationen hin, die trotz des Routineeingriffs und der schonenden Methode auftreten können und bespricht die Betäubung, die in der Regel aus einem Lokalanästhetikum besteht.

Wenn von Ihrer und der Seite des Arztes alle Fragen geklärt sind, vereinbaren Sie einen OP-Termin und erhalten abschließend einige Verhaltensregeln an die Hand. Diese sind für die Zeit kurz vor dem Eingriff gedacht und sollen dazu beitragen, die Durchführbarkeit und das angestrebte Ergebnis der OP nicht zu gefährden.

So sollten Sie unter anderem in den letzten zwei Wochen vor dem Eingriff auf blutverdünnende Medikamente oder Schmerzmittel verzichten. Auch Vitaminpräparate (z.B. Vitamin E) sind unter Umständen vorher abzusetzen. Sie sollten vorab mit Ihrem Hausarzt abklären, was möglich ist und was nicht.

Einige Kliniken raten zudem ab, bei Frauen den Eingriff während der Regelblutung durchzuführen. Dies sollte bei der Terminfindung gegebenenfalls berücksichtigt werden. Achten Sie besonders auf Ihre Gesundheit. Eine Erkältung oder Fieber können zu einem Verschieben der Operation führen. Auch die Haut im Umfeld des Ohres sollte intakt sein, kleine Risse oder Verletzungen stellen Eintrittspforten für Bakterien und Keime dar und sind daher zu vermeiden.

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