Stirnlifting: Risiken und Komplikationen

Stirnlifting

Die verschiedenen Methoden des Stirnliftings sind relativ risiko- und komplikationsarm. Dabei ist das endoskopische Verfahren die schonendere Variante. Neben Unverträglichkeiten des Narkosemittels oder allergische Reaktionen bei Verwendung eines Lokalanästhetikums kann es in seltenen Fällen zu vorrübergehenden Gefühlseinschränkungen im Bereich der Stirn kommen. Durch Verletzung von Gesichtsnerven können bestimmte Gesichtspartien Lähmungen aufweisen. Sehr selten werden Nerven geschädigt, die der Bewegung der Augenbrauen dienen. In einem zweiten Eingriff kann dieses Problem behoben werden.

Schwellungen, Rötungen, Hämatome und Schmerzen sind in der ersten Zeit nach dem Eingriff normal. Durch Kühlung und lindernde Präparate können die Symptome gemildert werden, nach wenigen Tagen bis ca. zwei Wochen sind die Beschwerden verschwunden. Blutungen sind sehr selten, bei Auftreten ist immer ein Arzt aufzusuchen.

Nicht immer verheilt die Narbe fein und unsichtbar. Durch Wundheilungsstörungen oder derbes Gewebe kann die Narbe breit und wulstig werden, hier ist eine spätere Narbenkorrektur notwendig. Auch Infektionen sind möglich, diese entstehen unter anderem durch unsauberes Gewebe im Bereich der Wunde (z.B. verschmutzte Haare) oder einen Bakterienbefall (daher wird meist vorsorglich ein Antibiotikum verordnet).

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